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Thema: Warnung vor Anti-Antifa-Aktivist Detlef Nolde ("angeblicher Nazi-Aussteiger") |
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Gast (Detlef Nolde)
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zitat:(Gast (Ellen))Wenn Du nach etlichen Stunden hörst, daß in Deiner Nähe zwei Menschen einen anderen angegriffen haben, und dieser diese beiden dann absticht, bist Du dann traumatisiert? Also ich nicht, wenn auch der absurde Vorwurf, man wäre daran schuldhaft beteiligt gewesen, nicht gerade aufbauend wirkt. Aber das hat sich ja hinterher auch geklärt, zu meinem Gunsten. zitat:(Gast (Ellen))Ich stehe nach wie vor zu allem, was ich damals nach meinem Ausstieg gesagt und geschrieben habe, ich habe nichts zurückzunehmen. Insofern stehe ich dem NS, der weder national noch sozial ist, sondern imperialistisch und reaktionär, noch genauso ablehnend gegenüber. Warum Rabanus - der die Abkehr vom NS und Nationalismus mit dem Rückzug von jeglichem nationalen Denken in einen Topf geworfen hat, falsch interpretierend entlang eigener Wunschvorstellungen - so "an mir" (an seinen Auslegungen) klebt, ist klar: Er will sich nun nicht eingestehen, daß er sich in wesentlichen Postionen (selbst) getäuscht hat. Das ist menschlich, wenn auch - für seine Glaubwürdigkeit - eíndeutig falsch. |
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JörgFischer
(offline)
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Es ist auch nicht notwendig, das Nolde irgendetwas von dem, was er nach seinem angeblichen "Ausstieg" schrieb, zurücknimmt. Nichts davon belastet ihn innerhalb der rechtsextremen Szene, weder bei der NPD noch bei DVU wird man mit seinen antisemitischen Positionen, die er ungebrochen vertrat und vertritt, Probleme haben. |
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Gast (Detlef Nolde)
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zitat:(Miki)Das ist ja lustig, davon weiß ich noch gar nichts? |
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JörgFischer
(offline)
Administrator ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Beiträge: 126
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@ Ellen: zitat: Das ist schon etwas geschönt. Der Buchschreiber kannte die anhaltende antisemitische, verschwörungstheoretische und geschichtsrevisionistische Agitation des Noldes, er wurde damit konfrontiert bzw. darauf hingewiesen und hat sich hinter Nolde gestellt und jede Kritik vom Tisch gefegt. Wenn es das Ziel von Nolde gewesen sein sollte, den Buschreiber endgültig zu diskreditieren, so ist ihm dies zweifellos gelungen. Einem ernstzunehmenden Experten in Sachen Rechtsextremismus und einem seriösen Journalisten wäre das nicht passiert - dem Buchschreiber ist es passiert, wissentlich und sehenden Auges. |
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Wüterich
(offline)
Newbie ![]() Beiträge: 4
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Ich kenne Herrn Nolde nicht und bin jetzt erst durch diese Diskussion auf ihn aufmerksam geworden. Ich kann seine Argumente nachvollziehen. Das Problem ist, das gerade Leute wie Herr Fischer den "Ausstieg aus der NS-Szene" immer gleichsetzen mit einem "Einstieg" in die Antifa- bzw. kommunistische Szene. Natürlich finde ich es auch etwas irritierend, wenn Herr Nolde sich in einem Buch vorstellen lässt, das im Untertitel "Wege aus der rechten Szene" heißt, denn nicht alles was Rechts ist, ist auch NS. Aber vielleicht kann er das ja erklären. |
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Gast (Ellen)
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Eine Dikussion um die Aussteigerproblematik sollte sich nicht darum drehen, wer Hoheit über ein Interpretationsmonopol erhält. Jörg ist ausgestiegen, Detlef Cholewa auch. Jeder aus seinem Zusammenhang. Jeder hat einen kleineren oder größeren Schritt getan. Beide Männer haben sich diskrediert in nationalen Zusammenhängen, haben eine vermeindliche Kameradschaft nachdrücklich in Frage gestellt. Was Detlef zu seiner "Beteiligung" an dem Doppelmord schrieb, dieses Beteuern, nicht involviert gewesen zu sein, erschreckt mich nachdrücklich. Kann man wirlich so besoffen sein, dass man nicht merkt, dass neben einen zwei Menschen abgestochen werden? Selbst wenn ich einkalkuliere, das dem so war, muss sich doch zumindest hinterher so etwas wie ein schlechtes Gewissen einstellen. Eine Gefühl der Mitverantwortung. Alles andere ist in meinen Augen asozial. |
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JörgFischer
(offline)
Administrator ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Beiträge: 126
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@ Ellen: Wann und wo ist Nolde von was ausgestiegen? Und Ausstieg ist schon etwas anderes, als nur aus einer Organisation ausgestiegen? Auch Verständnis muss Grenzen haben, sonst wird sie zur grenzenlosen Beliebigkeit. Und ich habe kein Verständnis, wenn jemand behauptet, kein Nazi mehr zu sein, aber wesentliche Ideologiefragmente des NS weiterhin propagiert. |
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Gast (Detlef Nolde)
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zitat:(Wüterich)"Wüterich", es ist nicht mein Buch, und der Autor benötigt(e) nicht das Einverständnis der vier Ex-NSler, um sie zu "vorzustellen", das gleiche gilt für den Buchtitel. Wenn man "rechts" mit "national" gleichsetzt, dann trifft der Titel für mich nicht zu, bedeutet er "reaktionär", dann ja. Bei den anderen wird das anders sein, keine Ahnung. Insofern wäre der Titel "Wege aus dem NS" passender gewesen. |
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Gast (Detlef Nolde)
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zitat:(Ellen)Du redest schlicht Unsinn. Für jemanden, der keinerlei Mitschuld am Tod zweier Menschen trägt, mit diesem Ereignis auch nicht rechnen konnte, wie höchstrichterlich festgestellt wurde, kann für "schlechtes Gewissen" und "Mitverantwortung" kein Raum sein. Wer das einfordert als unwissende und außenstehende Person, hat einen an der Waffel oder betreibt bewußt Rufschädigung. Beginnend mit den untersten beiden Beiträgen gehe ich hier noch einmal detailliert auf diese - von interessierter Seite - vorgetragenen Anwürfe ein: http://www.inidia.de/newser/viewtopic.php?t=2896&start=30 |
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Gast (Detlef Nolde)
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zitat:(JörgFischer)Aus einer Organisation brauchte ich nicht auszusteigen, da ich in keiner (mehr) Mitglied war. zitat:(JörgFischer)Den Beweis für Deine Behauptungen bleibst Du schuldig, und das Bekenntnis zum eigenen Volk und seinen Vorrechten im eigenen Land ist nationales Denken, was nicht vom Nationalsozialismus gepachtet werden kann, sondern nur mißbraucht und mit den Füßen getreten, wie Ernst Niekisch richtig erkannt hat. Ich empfehle Dir auch das Buch "Die Linke und die nationale Frage", wo auf diesen Punkt eingegangen wird. Zum Neonationalsozialismus kannst Du Dich m. E. auch nicht wirklich äußern, weil Du kein Nationalsozialist gewesen bist, aber das nur am Rande. Du hast lediglich das unschuldige nationale Kind mit dem reaktionären Bade ausgeschüttet, ich nicht. Mit meiner sozialistisch-kernkommunistischen und nationalen Einstellung sehe ich mich in einer Tradition, die nicht übersehen werden kann. Auf die KPD-Proklamation von 1930 zur "nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes" habe ich ja an anderer Stelle bereits verwiesen. Bestrebungen, die sich als sozialistisch oder kommunistisch und national bezeichneten oder präsentierten, und das in scharfer Gegnerschaft zum Hitlerismus oder Trotzkismus, so z. B. die Sozialrevolutionäre Bewegung, die Ideenrichtung um Ernst Niekisch, aber auch nationalmarxistische Strömungen, sind aufgeführt. So bekannte sich z. B. der Vorsitzende des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) Rudi Dutschke 1968 ausdrücklich zum Fundus nationalen Denkens, indem er an die Wiederherstellung der staatlichen Einheit der Deutschen und der Wiederrückgliederung der deutschen Ostgebiete festhielt. Auch Sozialisten seiner Richtung waren Feinde multikultureller Bestrebungen. Selbst die Partei- u. Staatsführung der "DDR" – vor allem zur Zeit Walter Ulbrichts – legte ständig Bekenntnisse zur deutschen Kultur und zum deutschen Volkstum ab. Zur Zeit des Vietnamkrieges war in der "DDR" die Parole "Deutschland den Deutschen – Vietnam den Vietnamesen" überall zu lesen. Parolen, die in bestimmten Kreisen als typisch "rechtsradikal" oder gar "neonazistisch" gelten, vor allem bei konkurrierenden kommunistisch-sektiererischen Kreisen, die die Nation völlig ausblenden, z. B. den Trotzkisten. |
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JörgFischer
(offline)
Administrator ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Beiträge: 126
Geschlecht: ![]() Mitglied seit: 15.11.2004 Deutschland |
Ich lasse auch ganz bewußt das letzte Posting von Nolde hier stehen, weil es sehr anschaulich macht, wie Querfront-Faschisten die Geschichte umlügen, bzw. Zitate aus dem Zusammenhang und dem historischen Kontext reißen und manipulieren. - Wenn Thälmann, bzw. die KPD vom "Volk" und/oder vom "deutschen Volk" reden, so meinen sie diese Begriffe eben nicht im völkisch-biologistischen, also rassistischen Sinne, wie das die Faschisten meinen. In diesem Zusammenhang wird der Begriff "Volk" als Synonym verwendet für Arbeiter, bzw. Arbeiterklasse. Denn: Der deutsche Junker oder Industrielle hat auch 1930 nicht der Befreiung bedurft, sondern die Arbeiterklasse. - 1930 war auch die KPD bereits sehr weit durch die stalinistische Konterrevolution deformiert worden. Ein Ausdruck hiervon war die Übernahme der stalinistischen "Theorie vom Sozialismus in einem Land". Auch dies darf in diesem Kontext nicht vergessen werden. Bei aller Kritik und bei allen Differenzen zu den Ansichten von Thälmann, ist es doch ein klassisches Beispiel der Verdrehung, ihn nachträglich noch zu einem "Völkischen" umlügen zu wollen. So ganz neu ist das freilich nicht - auch die "Nationalzeitung" versucht dauernd mit dem KZ-Überlebenden Kurt Schumacher "Werbung" für sich zu machen. Man muss sich eben die Zitate und den Kontext, sowie die Zeit in der sie gefallen sind, genau ansehen, um sie in ihrem Sinn zu verstehen. Aber: Den Querfront-Faschisten geht es weder um den Sinn, noch um die Wahrheit. Sie wollen ihre faschistische Ideologie verbreiten und benutzen dazu Worthülsen. So versucht Nolde jetzt, seine NS-Ideologie zu verbinden mit Begriffen aus der Linken, wobei er die Begriffe zu Worthülsen macht und ihnen einen neuen Inhalt zu geben versucht. Und ja: Nolde hat nie aufgehört NS-Ideologie zu verbreiten. Es gibt genügend Beispiele für seinen Antisemitismus, seine antisemitischen Verschwörungstheorien ("Israels Geheimvatikan"), seinen Geschichtsrevisionismus. Ergänzt wird das bei Nolde noch mit brauner Esoterik, die an Idiotie nicht mehr zu überbieten ist ("Aids-Lüge", "Kuhmilch nur für Kälber", "Impf-Lüge" usw.) |
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Maurus
(offline)
Newbie ![]() Beiträge: 7
Geschlecht: ![]() Mitglied seit: 15.11.2004 Deutschland |
Jemand der, wie das Nolde ununterbrochen gemacht hat, antisemitische und verschwörungstheoretische Thesen im Internet verbreitet, ist niergens ausgestiegen. Das zeigt sich auch jetzt, wo er sehr anschaulich die Querfrontstrategie propagiert, die ein durchaus nazistisches Strategie-Konzeot ist - in diesem Zusammenhang sei nur an den faschistischen KDS ("Kampfbund Deutscher Sozialisten") erinnert, der sich sogar für Nordkorea erwärmt. Das Schröder da schweigt - und wer schweigt, stimmt zu - ist auch nicht spekatulär - wahrscheinlich hat er bis heute noch nicht den Ausstieg aus seiner stalinistisch-maoistischen K-Sekte zumindest geistig geschafft, in der er mal war. |
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Gast (Gast)
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In einem anderen Forum erwämt sich Nolde für den Herausgeber der neonazistischen "Nationalzeitung" und behauptet, dieser würde für die "Aussöhnung" mit jüdischen Menschen wirken: zitat: |
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Gast (Detlef Nolde)
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Stalin-Zitate in Verbindung mit nationalistischer Verdrehungen von Zitaten Engels können sicherlich im Forum des ehemaligen Angehörigen einer stalino-maoistischen Sekte gepostet werden, nicht aber hier.JF (Bisher wurde dieser Beitrag 2 mal editiert, als letztes von JörgFischer am 07.02.2005 @ 19:08) |
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